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Löschguide
Rechte & Abwägung

Bewertung löschen lassen: selbst, per Anwalt oder per Dienstleister

Stand 3 Min. Lesezeit4 Abschnitte

Kurz gesagt

Gegen eine unberechtigte Google-Bewertung gibt es drei Wege: selbst beantragen, eine Anwaltskanzlei beauftragen oder einen Dienstleister. Sie unterscheiden sich vor allem in Kosten, Dauer und darin, ob es um einen Richtlinienverstoß oder um rechtliche Ansprüche geht.

Auf dieser Seite · 5 Punkte
  1. 1 Was spricht dafür, eine Bewertung selbst löschen zu lassen?
  2. 2 Wann ist ein Anwalt für eine Google-Bewertung die richtige Wahl?
  3. 3 Wie arbeitet ein Dienstleister beim Löschen von Bewertungen?
  4. 4 Welcher Weg passt zu welcher Situation beim Bewertung löschen?
  5. 5 Weitere Fragen

Was spricht dafür, eine Bewertung selbst löschen zu lassen?

Den Löschantrag selbst zu stellen, ist der günstigste Weg und passt, wenn eine Bewertung klar gegen Googles Richtlinien verstößt. Mit dem Löschguide kostet das 99 € einmalig, gilt für beliebig viele Bewertungen und macht dich von niemandem abhängig — du reichst selbst ein und kannst sofort reagieren, wenn die nächste unberechtigte Bewertung erscheint.

Der Preis dafür ist eigene Zeit und Sorgfalt. Ob eine Bewertung entfernt wird, entscheidet Google; das gilt für jeden der drei Wege gleichermaßen.

Wann ist ein Anwalt für eine Google-Bewertung die richtige Wahl?

Ein Anwalt ist die richtige Wahl, wenn es über einen Richtlinienverstoß hinaus um rechtliche Ansprüche geht — etwa bei rufschädigenden falschen Behauptungen, bei einer Auseinandersetzung, die vor Gericht landen kann, oder wenn der Verfasser selbst in Anspruch genommen werden soll. Nur eine Kanzlei darf den Einzelfall rechtlich prüfen und dich gegenüber Dritten vertreten.

Die Kosten liegen ab mehreren Hundert Euro je Bewertung, die Bearbeitung dauert meist Wochen, und für jede weitere Bewertung wird neu beauftragt. Für schwere Fälle ist das angemessen, für einzelne Fake-Bewertungen oft unverhältnismäßig.

Wie arbeitet ein Dienstleister beim Löschen von Bewertungen?

Ein Dienstleister übernimmt das Melden von Bewertungen für dich und rechnet in der Regel einen Preis je entfernter Bewertung ab. Das spart eigene Arbeit und passt für Betriebe, die sich nicht selbst mit Googles Regeln befassen wollen. Die Bearbeitung dauert typischerweise Tage bis Wochen.

Hinweis: Du bist dabei vom Dienstleister abhängig und beauftragst für jede neue Bewertung erneut. Rechtsberatung darf ein Dienstleister nicht leisten; bei rechtlichen Ansprüchen bleibt der Weg zur Kanzlei.

Welcher Weg passt zu welcher Situation beim Bewertung löschen?

Welcher Weg passt, hängt vor allem von Art und Zahl der Bewertungen ab. Als grobe Orientierung:

  • Wiederkehrende Fake-Bewertungen, Spam oder Verwechslungen: selbst beantragen lohnt sich, weil jeder weitere Fall nichts extra kostet
  • Wenig Zeit und nur vereinzelte Fälle: ein Dienstleister nimmt die Arbeit ab
  • Falsche Behauptungen mit spürbarem Schaden oder ein drohender Rechtsstreit: eine Kanzlei

Hinweis: Löschguide ist kein Rechtsdienstleister und ersetzt keine anwaltliche Prüfung. Mehr zur Abgrenzung: Melden oder rechtlich beanstanden.

Keine Lust, sich damit zu befassen?

Dann übernimmt es Trufy für dich — 10 € je entfernter Bewertung, Zahlung erst nach Erfolg.

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Weitere Fragen: Selbst, Anwalt oder Dienstleister

Kann ich zuerst selbst beantragen und später einen Anwalt einschalten?

Ja. Ein eigener Antrag bei Google schließt einen späteren rechtlichen Weg nicht aus. Unterlagen zum eigenen Antrag und zu Googles Antwort solltest du aufbewahren, weil sie für eine Kanzlei hilfreich sein können.

Garantiert einer der drei Wege die Löschung?

Nein. Über die Entfernung entscheidet Google, im Streitfall ein Gericht. Seriöse Anbieter versprechen deshalb kein Ergebnis.

Dieser Artikel erklärt allgemein, wie Google-Bewertungen eingeordnet werden. Er ist keine Rechtsberatung und keine Anleitung. Ob eine Bewertung entfernt wird, entscheidet allein Google.

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