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- 1 Was passiert, wenn du eine Google-Bewertung beanstandest?
- 2 Sehen Kunden, dass bei dir Google-Bewertungen entfernt wurden?
- 3 Anrufe mit dem Angebot, Google-Bewertungen zu entfernen: die eigentliche Falle
- 4 Ist es sicherer, eine unberechtigte Google-Bewertung einfach stehen zu lassen?
- 5 Sachlich antworten: der Weg mit dem kleinsten Risiko
- 6 Selbst, Dienstleister oder Kanzlei: welcher Weg dir welche Kontrolle lässt
- 7 Weitere Fragen
Was passiert, wenn du eine Google-Bewertung beanstandest?
Beanstandest du eine Google-Bewertung, gibst du den Fall aus der Hand. Google prüft den Eintrag und entscheidet allein, ob er verschwindet. Du bekommst keine Zusage, und niemand außerhalb von Google kann dir eine geben.
Der nüchternste Ausgang ist kein Drama, sondern ein Nullergebnis. Der Eintrag bleibt stehen, und deine Arbeit war umsonst. Wer das von vornherein einkalkuliert, geht die Sache ruhiger an.
Viele Betriebe fürchten außerdem eine Reaktion des Verfassers. Was er von einer Beanstandung mitbekommt, hängt an Google und nicht an dir. Diese Frage klären wir getrennt unter Erfährt der Verfasser, dass du gegen seine Bewertung vorgehst?.
Hinweis: Ob ein Eintrag verschwindet, entscheidet allein Google. Wer dir eine Löschung zusagt, verspricht etwas, das ihm nicht gehört.
Sehen Kunden, dass bei dir Google-Bewertungen entfernt wurden?
Google macht entfernte Rezensionen im Unternehmensprofil sichtbar. Angezeigt wird dabei auch, wie viele Bewertungen innerhalb der vergangenen 365 Tage entfernt wurden. Diese Angabe kann jeder sehen, der sich dein Profil ansieht.
Nicht nur eine schlechte Bewertung wirkt also nach außen, sondern auch die Zahl der entfernten Rezensionen. Sie kann beeinflussen, wie glaubwürdig dein Betrieb wahrgenommen wird. Für einen einzelnen unberechtigten Eintrag fällt das kaum ins Gewicht. Wer dagegen versucht, seine Kritik reihenweise aus dem Profil zu räumen, macht genau das sichtbar.
Das ist der Punkt, an dem ein Vorgehen gegen Bewertungen tatsächlich nach hinten losgehen kann. Nicht, weil Google dich dafür abstraft, sondern weil der Umgang mit Kritik öffentlich wird. Deshalb lohnt der Blick auf jeden Eintrag einzeln statt auf den Stapel.
Anrufe mit dem Angebot, Google-Bewertungen zu entfernen: die eigentliche Falle
Am Telefon melden sich Anrufer, die sich als Google-Mitarbeiter ausgeben und anbieten, negative Bewertungen entfernen zu lassen. Vor dieser Masche wird seit Langem gewarnt. Empfohlen wird, solche Gespräche zügig zu beenden.
Es besteht der Verdacht, dass die negativen Bewertungen bei dieser Masche zuerst selbst platziert und nach Zahlung wieder entfernt werden. Wer unter Druck nach der schnellsten Lösung greift, landet leicht bei genau so einem Angebot.
Nach dem Anruf folgen ein sogenannter Leistungsnachweis und eine Rechnung. Dazu wird erheblicher Zahlungsdruck aufgebaut. Mitgeschnittene Telefonate und ein aufgezeichnetes „Ja“ werden als Zustimmung ausgegeben. Eine schlechte Bewertung kostet dich Aufmerksamkeit — ein solcher Anruf kostet dich Geld.
Ist es sicherer, eine unberechtigte Google-Bewertung einfach stehen zu lassen?
Nichtstun ist keine neutrale Wahl. Der Eintrag bleibt sichtbar und wird weiter gelesen, von Kunden wie von Bewerbern. Eine schlechte Bewertung kann Imageschaden anrichten, wenn nicht zügig und konstruktiv darauf reagiert wird.
Wer Bewertungen nicht liest, verpasst außerdem Hinweise auf echte Schwachstellen. Nicht jede Kritik ist unberechtigt. Gegen zutreffende Kritik hilft ohnehin kein Löschantrag, sondern nur eine Änderung im Betrieb.
Die Abwägung zwischen Abwarten und Handeln haben wir ausführlicher beschrieben: unberechtigte Google-Bewertung ignorieren oder etwas unternehmen.
Sachlich antworten: der Weg mit dem kleinsten Risiko
Eine öffentliche Antwort auf eine Google-Bewertung kannst du sofort selbst schreiben, und sie kann niemand ablehnen. Bei negativer Kritik reagierst du sachlich und professionell, bei Lob bedankst du dich. Wer ruhig bleibt, wirkt auf Mitleser souverän.
Die Antwortmöglichkeit dient auch dazu, Missverständnisse auszuräumen. Eine verwechselte Filiale, ein Termin, der nie stattgefunden hat: Das lässt sich in zwei Sätzen richtigstellen. Transparente Antworten können Vertrauen stärken und Reputationsschäden begrenzen.
Statt vorschnell auf Entfernung zu setzen, ist konstruktives Reagieren oft der sinnvollere erste Zug. Beides schließt sich nicht aus. Worauf es beim Ton ankommt, steht unter öffentlich auf Google-Bewertungen antworten.
Selbst, Dienstleister oder Kanzlei: welcher Weg dir welche Kontrolle lässt
Gegen eine unberechtigte Google-Bewertung kannst du auf drei Arten vorgehen. Sie unterscheiden sich in deinem Aufwand, in deiner Zeit und darin, wie viel Kontrolle du behältst.
- Selbst mit Löschguide: Du behältst jede Entscheidung, was du beanstandest und was nicht. Der Kauf kostet 99 € netto einmalig, kein Abo, und gilt für beliebig viele Bewertungen — auch später wieder.
- Ein Dienstleister: Er übernimmt die Arbeit, du gibst die Sache aus der Hand. Was er verlangt, erfährst du dort.
- Eine Kanzlei: Sie vertritt dich gegenüber Dritten und prüft deinen Einzelfall. Was das kostet, erfährst du dort.
Hinweis: Löschguide besteht aus einer Anleitung und drei Assistenten: Begründungs-Assistent, Nachweis-Assistent und Widerspruchs-Assistent. Ein Durchlauf für bis zu zehn Bewertungen dauert etwa drei Minuten eigene Arbeit. Das ist dein Aufwand, nicht Googles Bearbeitungszeit. Löschguide ist keine Rechtsberatung und prüft deinen Einzelfall nicht.
Welcher Weg zu deinem Betrieb passt, vergleichen wir unter Bewertung löschen lassen: selbst, per Anwalt oder per Dienstleister. Wenn du es in der Hand behalten willst, kannst du den Löschguide freischalten.
Weitere Fragen: Gegen schlechte Google-Bewertung vorgehen
Merken andere Kunden, dass bei mir Bewertungen verschwunden sind?
Ja, das kann sichtbar werden. Google macht entfernte Rezensionen im Unternehmensprofil sichtbar, samt der Anzahl der innerhalb der vergangenen 365 Tage entfernten Bewertungen. Auch diese Zahl kann beeinflussen, wie glaubwürdig dein Betrieb wahrgenommen wird.
Sieht der Verfasser, dass ich gegen seine Bewertung vorgegangen bin?
Der Vorgang läuft nicht zwischen dir und dem Verfasser, sondern über Google. Was er mitbekommt, liegt damit bei Google und nicht bei dir. Wir behandeln die Frage auf einer eigenen Seite im Ratgeber.
Was mache ich, wenn jemand anruft und anbietet, Bewertungen zu entfernen?
Beende das Gespräch zügig. Anrufer geben sich als Google-Mitarbeiter aus, danach folgen ein sogenannter Leistungsnachweis, eine Rechnung und erheblicher Zahlungsdruck. Vor dieser Masche wird seit Langem gewarnt.
Ist Antworten besser, als eine Bewertung zu beanstanden?
Beides schließt sich nicht aus. Eine sachliche Antwort kannst du sofort schreiben, sie ist sichtbar und räumt Missverständnisse aus. Ob ein Eintrag verschwindet, entscheidet dagegen allein Google.
Muss ich für eine unberechtigte Bewertung eine Kanzlei beauftragen?
Nein, es gibt drei Wege: selbst vorgehen, einen Dienstleister beauftragen oder eine Kanzlei einschalten. Sie unterscheiden sich in deinem Aufwand und in der Kontrolle, die du behältst. Löschguide ist der Weg für Betriebe, die es selbst in der Hand behalten wollen.
Was kostet Löschguide?
99 € netto einmalig, kein Abo. Der Kauf gilt für beliebig viele Bewertungen, auch später wieder. Du brauchst ein Google-Konto, Vorkenntnisse nicht.
Dieser Artikel erklärt allgemein, wie Google-Bewertungen eingeordnet werden. Er ist keine Rechtsberatung und keine Anleitung. Ob eine Bewertung entfernt wird, entscheidet allein Google.
Quellen
- IHK Reutlingen: Google zeigt Anzahl gelöschter Bewertungen
- IHK Reutlingen: Warnung vor Anrufen zum Löschen negativer Google-Bewertungen
- SIHK zu Hagen: Warnung vor Abzocke mit dem Löschen negativer Internetbewertungen
- IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern: Der (richtige) Umgang mit Bewertungsportalen
- IHK Hannover: Reaktion auf eine schlechte Google-Bewertung
- Verbraucherzentrale: Was ist von Online-Bewertungen zu halten?