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- 1 Was passiert, wenn ein Betrieb Google-Bewertungen kauft?
- 2 Gekaufte und echte Google-Bewertungen: worin sie sich für deinen Betrieb unterscheiden
- 3 Woran du gekaufte Google-Bewertungen in einem Profil erkennst
- 4 Geld, Gutschein oder Gratisprodukt für eine Google-Bewertung färbt den Text
- 5 Ein Konkurrent hat plötzlich viele neue Fünf-Sterne-Bewertungen bei Google
- 6 Anrufe, die das Entfernen negativer Google-Bewertungen anbieten
- 7 Statt Google-Bewertungen zu kaufen: unberechtigte Einträge selbst angehen
- 8 Weitere Fragen
Was passiert, wenn ein Betrieb Google-Bewertungen kauft?
Beim Kauf von Bewertungen schreibt jemand Lob über einen Betrieb, bei dem er nie etwas gekauft hat. Vermittlungen bringen Auftraggeber und Verfasser zusammen. Der Verfasser bekommt Geld für eine erfundene positive Bewertung. Manche Texte stammen nicht einmal von der Person, die im Profil steht, sondern von Dritten oder von einer Software.
Daneben heuern Agenturen eigene Rezensenten an. Deren geschönte Texte mischen sich unter die Einträge echter Kunden. Teils reden die Vermittler in die Formulierung hinein. Es kommt vor, dass ein Verfasser die Leistung nie erlebt hat, über die er schreibt.
Hinweis: Bewertungen von Menschen, die nie Kunde waren, lässt Google grundsätzlich nicht zu. Bezahlt wird beim Kauf trotzdem vorab. Was mit einem einzelnen Eintrag geschieht, entscheidet allein Google.
Gekaufte und echte Google-Bewertungen: worin sie sich für deinen Betrieb unterscheiden
Gekaufte Google-Bewertungen und Bewertungen echter Kunden sehen auf den ersten Blick gleich aus. Für den Betrieb dahinter unterscheiden sie sich in fast jedem Merkmal.
| Merkmal | Gekaufte Bewertung | Bewertung eines echten Kunden |
|---|---|---|
| Wer schreibt | Eine bezahlte Person ohne Kundenkontakt, manchmal auch eine Software | Jemand, der bei dir war und seinen eigenen Besuch schildert |
| Inhalt des Textes | Allgemeines Lob, austauschbare Formulierungen, kein konkretes Detail | Angaben zu Termin, Ware oder Mitarbeiter, oft auch ein Kritikpunkt |
| Bestand des Eintrags | Bezahlt wird vorab; ob der Eintrag bleibt, entscheidet allein Google | Steht auf einem echten Besuch und gehört dem Kunden, der sie verfasst hat |
| Wirkung auf Leser | Ein Profil ganz ohne schwache Bewertungen weckt Misstrauen | Eine Mischung aus Lob und Kritik wirkt nachvollziehbar |
| Was dir bleibt | Sterne, hinter denen keine Erfahrung steht | Hinweise darauf, was im Betrieb wirklich ankommt |
Der Unterschied fällt vor allem im Gesamtbild auf. Ein Eintrag mit viel Jubel und ohne jeden Einwand liest sich wie Werbung. Genau das registrieren Kunden, die vor einer Entscheidung stehen und zuerst auf den Schnitt schauen.
Woran du gekaufte Google-Bewertungen in einem Profil erkennst
Gekaufte Google-Bewertungen verraten sich meist über das Muster, nicht über den einzelnen Text. Wer mehrere Einträge nebeneinander liest, sieht die Wiederholungen. Diese Merkmale tauchen immer wieder auf:
- viele positive Einträge in sehr kurzer Zeit
- wiederkehrende Formulierungen und gleiche Textbausteine
- glatte, fehlerfreie Sprache ohne persönliche Details
- übertriebenes Lob, das wie Werbung klingt, ohne jeden Einwand
- sehr allgemeine Texte, die zu jedem Betrieb der Branche passen würden
- Verfasserprofile, die nur fünf Sterne vergeben oder in wenigen Tagen auffällig viele Dinge bewertet haben
- ein Gesamtbild ohne mittlere und schwache Bewertungen, auch auf den hinteren Seiten
Dazu kommen Texte, die eine Software geschrieben haben kann: auffällig ausgewogen oder in sich widersprüchlich. Woran sich solche Einträge noch festmachen lassen, steht in Bewertungen, die eine KI geschrieben hat. Eine Einordnung unechter Einträge insgesamt findest du unter Fake-Bewertungen bei Google.
Geld, Gutschein oder Gratisprodukt für eine Google-Bewertung färbt den Text
Neben dem offenen Kauf gibt es gesponserte Bewertungen. Die bewertende Person erhält Geld, ein Gratisprodukt oder einen Gutschein. Das färbt den Text in aller Regel positiv ein, selbst wenn die Person die Leistung tatsächlich genutzt hat.
Zur selben Familie gehören weitere Eingriffe ins Bewertungsbild: negative Einträge entfernen lassen und einzelne positive gezielt hervorheben. Allen gemeinsam ist, dass das Sternebild nicht mehr abbildet, was Kunden erlebt haben. Welche Regeln Google rund ums Sammeln von Bewertungen setzt, beschreibt Google-Bewertungen sammeln.
Ein Konkurrent hat plötzlich viele neue Fünf-Sterne-Bewertungen bei Google
Ein Sprung von wenigen auf sehr viele Fünf-Sterne-Einträge innerhalb weniger Tage ist das auffälligste Muster bei gekauften Google-Bewertungen. Oft ähneln sich die Texte in Länge und Wortwahl. Häufig fehlen konkrete Angaben, die nur ein echter Kunde kennen kann.
Für den eigenen Betrieb fühlt sich das unfair an, besonders wenn der eigene Schnitt mühsam gewachsen ist. Was hinter einem solchen Sprung stecken kann und was er für dein Profil bedeutet, steht in Konkurrent kauft plötzlich viele Google-Bewertungen.
Anrufe, die das Entfernen negativer Google-Bewertungen anbieten
Betriebe bekommen Anrufe von angeblichen Google-Mitarbeitern, die anbieten, negative Bewertungen am Eintrag entfernen zu lassen. Später kommen ein sogenannter Leistungsnachweis und eine Rechnung. Dann wird Druck gemacht, die Rechnung zu begleichen. Vor dieser Masche wird seit Langem gewarnt.
Mit dem Kauf positiver Bewertungen hat das nichts zu tun. Es trifft aber dieselben Betriebe, die unter ihrem Sternebild leiden. Beide Angebote leben davon, dass ein schlechter Schnitt wehtut.
Statt Google-Bewertungen zu kaufen: unberechtigte Einträge selbst angehen
Gegen unberechtigte Bewertungen am eigenen Google-Eintrag musst du nicht mit gekauftem Lob gegensteuern. Löschguide ist eine Anleitung samt drei Assistenten, mit der du unberechtigte Bewertungen selbst zur Löschung bringst. Der Begründungs-Assistent, der Nachweis-Assistent und der Widerspruchs-Assistent liefern fertig formulierte Texte zum Einreichen.
Ein Durchlauf für bis zu zehn Bewertungen bedeutet etwa drei Minuten eigene Arbeit. Nötig ist nur ein Google-Konto, Vorkenntnisse nicht. Der Preis beträgt 99 € netto einmalig, kein Abo, und gilt für beliebig viele Bewertungen, auch später wieder.
Hinweis: Löschguide ist keine Rechtsberatung und prüft keinen Einzelfall. Ob eine Bewertung verschwindet, entscheidet allein Google. Gegen zutreffende Kritik hilft es nicht. Wenn du wissen willst, wie der eigene Weg aussieht, schau dir das Angebot an.
Weitere Fragen: Google-Bewertungen kaufen
Merkt Google, wenn Bewertungen gekauft sind?
Was mit einem einzelnen Eintrag geschieht, entscheidet allein Google. Bewertungen von Menschen, die nie Kunde waren, lässt Google grundsätzlich nicht zu. Sicher ist nur eins: Bezahlt wird vorab, unabhängig davon, wie lange ein gekaufter Eintrag sichtbar bleibt.
Woran erkenne ich, ob ein Mitbewerber Google-Bewertungen gekauft hat?
Auffällig sind viele positive Einträge in sehr kurzer Zeit, wiederkehrende Formulierungen und glatte Texte ohne persönliche Details. Ebenso Profile, die nur fünf Sterne vergeben. Ein echtes Gesamtbild enthält auch mittlere und schwache Bewertungen.
Was sind gesponserte Google-Bewertungen?
Bei gesponserten Bewertungen bekommt die bewertende Person Geld, ein Gratisprodukt oder einen Gutschein. Der Text fällt dann in aller Regel positiver aus. Das Sternebild zeigt damit nicht mehr, was Kunden tatsächlich erlebt haben.
Jemand ruft an und bietet an, negative Google-Bewertungen zu entfernen — ist das echt?
Es gibt Anrufe von angeblichen Google-Mitarbeitern, die das Entfernen negativer Bewertungen anbieten. Danach folgen ein sogenannter Leistungsnachweis, eine Rechnung und Druck zur Zahlung. Vor dieser Masche wird seit Langem gewarnt.
Was kostet Löschguide?
Löschguide kostet 99 € netto einmalig, kein Abo. Der Kauf gilt für beliebig viele Bewertungen, auch später wieder. Enthalten sind die Anleitung und die drei Assistenten.
Dieser Artikel erklärt allgemein, wie Google-Bewertungen eingeordnet werden. Er ist keine Rechtsberatung und keine Anleitung. Ob eine Bewertung entfernt wird, entscheidet allein Google.
Quellen
- Verbraucherzentrale – Kann man Online-Bewertungen trauen? So erkennen Sie Fake-Reviews
- Verbraucherzentrale – Nahrungsergänzungsmittel: Nutzerbewertungen vom anderen Stern
- Stiftung Warentest – Fake-Bewertungen: So erkennen Sie unseriöse Kunden-Rezensionen
- Stiftung Warentest – Fake-Bewertungen: Mit diesen Methoden arbeiten die Fake-Rezensenten
- IHK Reutlingen – Warnung vor Anrufen zum Löschen negativer Google-Bewertungen