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Konkurrent kauft plötzlich viele Google-Bewertungen: erkennen und reagieren

Stand 5 Min. Lesezeit6 AbschnitteMit KI-Unterstützung erstellt, redaktionell geprüft

Kurz gesagt

Eine Bewertungswelle beim Mitbewerber kannst du nicht steuern — über fremde Profile entscheidet allein Google. Wirksamer ist, was du an deinem eigenen Auftritt änderst.

Auf dieser Seite · 7 Punkte
  1. 1 Warum ein Mitbewerber plötzlich sehr viele Google-Bewertungen hat
  2. 2 Woran du erkennst, dass eine Bewertungswelle beim Mitbewerber merkwürdig wirkt
  3. 3 Was die Bewertungswelle des Mitbewerbers für deinen eigenen Betrieb bedeutet
  4. 4 Kannst du gegen Bewertungen auf dem Google-Profil eines Mitbewerbers etwas ausrichten?
  5. 5 Was du tun kannst, wenn der Mitbewerber mit Bewertungen besser dasteht
  6. 6 Drei Wege, wenn in deinem eigenen Google-Profil unberechtigte Bewertungen stehen
  7. 7 Weitere Fragen

Warum ein Mitbewerber plötzlich sehr viele Google-Bewertungen hat

Für eine Bewertungswelle beim Mitbewerber gibt es mehrere mögliche Erklärungen. Manche Betriebe kaufen Lob über Vermittler ein. Andere lassen Rezensenten Ware gratis oder vergünstigt testen. Es gibt auch Software, die Bewertungen künstlich erzeugt.

Genauso gibt es harmlose Gründe. Eine Neueröffnung, ein Bericht in der Lokalzeitung oder eine starke Saison bringen viele Gäste in kurzer Zeit. Wer nach einem Umbau wieder aufmacht, bekommt oft innerhalb weniger Wochen viel Zuspruch.

Von außen siehst du den Unterschied nicht sicher. Du siehst nur das Ergebnis: ein Profil in deiner Nachbarschaft, das über Nacht anders aussieht als deines.

Woran du erkennst, dass eine Bewertungswelle beim Mitbewerber merkwürdig wirkt

Auffällig wird eine Bewertungswelle vor allem daran, wie die Texte klingen. Gekauftes Lob ist oft überschwänglich und bleibt gleichzeitig völlig unkonkret. Diese Muster werden immer wieder beschrieben:

  • Sehr großes Lob, das keine einzige konkrete Sache benennt
  • Ähnliche oder fast gleiche Formulierungen in mehreren Bewertungen kurz hintereinander
  • Eine Häufung von Bestnoten in wenigen Tagen, davor und danach fast nichts
  • Konten, hinter denen sonst keine erkennbare Spur steht
  • Texte, die zu jedem beliebigen Betrieb der Branche passen würden

Ein einzelnes Merkmal beweist nichts. Auch echte Kunden schreiben knapp, und ein begeisterter Gast lobt manchmal übertrieben. Echte von unechten Bewertungen zu unterscheiden, ist selbst für geübte Leser schwer.

Was die Bewertungswelle des Mitbewerbers für deinen eigenen Betrieb bedeutet

Kunden sehen deinen Betrieb und den Mitbewerber nebeneinander, und der Sterneschnitt fällt dabei zuerst ins Auge. Wer zwischen zwei Anbietern schwankt, macht daran oft den Unterschied fest. Ein Profil, das plötzlich viel besser dasteht, zieht Anfragen ab.

Der Vorsprung ist aber weniger stabil, als er aussieht. Ein Profil, das binnen Tagen von wenigen auf sehr viele Stimmen springt, kann beim Lesen Zweifel wecken. Wer schon von gefälschten Bewertungen gehört hat, liest ein makellos glattes Profil mit Vorbehalt. Was dein Schnitt Kunden signalisiert, erklärt der Beitrag zum guten Bewertungsschnitt.

Kannst du gegen Bewertungen auf dem Google-Profil eines Mitbewerbers etwas ausrichten?

Auf ein fremdes Google-Profil hast du keinen Zugriff. Ob ein Eintrag dort bleibt oder verschwindet, entscheidet allein Google. Wie gründlich einzelne Portale Bewertungen überhaupt prüfen, unterscheidet sich stark und ist von außen nicht einsehbar.

Der Ärger über die Welle nebenan bindet außerdem Zeit, die dir woanders fehlt. Jede Stunde, die du mit dem Profil des Mitbewerbers verbringst, fehlt bei deinem eigenen.

Hinweis: Fremde Profile kannst du nicht aufräumen. Dein eigenes schon — dort entscheidest du, was beantwortet wird und welche unberechtigten Einträge du angehst.

Was du tun kannst, wenn der Mitbewerber mit Bewertungen besser dasteht

Arbeite an dem Teil, den du in der Hand hast: deinem eigenen Google-Eintrag. Vier Dinge wirken dort sofort:

  • Sachlich auf Kritik antworten, auch auf harte Sätze — mitlesende Interessenten bewerten deine Reaktion mit
  • Angaben aktuell halten: Öffnungszeiten, Leistungen, aktuelle Bilder
  • Unberechtigte Einträge im eigenen Profil angehen, statt sie liegen zu lassen
  • Den Blick auf deinen eigenen Verlauf richten, nicht auf die Zahl nebenan

Wie eine gute öffentliche Antwort klingt, zeigt der Beitrag öffentlich auf Google-Bewertungen antworten. Woran sich unechte Einträge einordnen lassen, steht im Beitrag zu Fake-Bewertungen.

Drei Wege, wenn in deinem eigenen Google-Profil unberechtigte Bewertungen stehen

Stehen bei dir selbst Einträge, die nicht hingehören, hast du drei Möglichkeiten. Sie unterscheiden sich in deinem Aufwand, in der Dauer und darin, wie viel Kontrolle du behältst.

  • Selbst vorgehen: mit dem Löschguide — einer Anleitung samt Begründungs-, Nachweis- und Widerspruchs-Assistent. Ein Durchlauf für bis zu zehn Bewertungen kostet dich etwa drei Minuten eigene Arbeit. 99 € netto einmalig, kein Abo, gültig für beliebig viele Bewertungen.
  • Ein Dienstleister: übernimmt die Arbeit für dich. Du gibst den Vorgang ab und siehst weniger davon, was dabei passiert. Was er verlangt, erfährst du dort.
  • Eine Kanzlei: prüft deinen Fall und vertritt dich. Das braucht mehr Zeit, und die Sache liegt nicht mehr bei dir. Die Kosten nennt dir die Kanzlei.

Ob eine Bewertung am Ende verschwindet, entscheidet bei jedem dieser Wege Google. Die drei Möglichkeiten vergleicht der Beitrag selbst, per Anwalt oder per Dienstleister ausführlicher. Wenn du den Weg selbst gehen willst, siehst du auf der Startseite, was im Löschguide steckt.

Weitere Fragen: Konkurrent kauft Google-Bewertungen

Ist es normal, dass ein Betrieb in wenigen Tagen sehr viele Google-Bewertungen bekommt?

Das kommt vor. Eine Neueröffnung, ein Bericht in der Lokalpresse oder eine starke Saison bringen viele Gäste auf einmal. Merkwürdig wirkt es erst, wenn die Texte einander stark ähneln und danach lange nichts mehr nachkommt.

Merkt Google selbst, wenn ein Betrieb Bewertungen gekauft hat?

Wie Portale Bewertungen prüfen, unterscheidet sich stark und ist von außen nicht einsehbar. Was auf einem fremden Profil bleibt oder verschwindet, entscheidet allein Google. Du hast darauf keinen Einfluss.

Bringt es etwas, die Bewertungswelle eines Mitbewerbers zu beanstanden?

Den Ausgang kannst du nicht steuern, denn die Entscheidung liegt bei Google. Deine Zeit ist meist besser in deinem eigenen Profil aufgehoben. Dort kannst du antworten, Angaben korrigieren und unberechtigte Einträge angehen.

Schadet es mir, wenn mein Profil weniger Bewertungen hat als das der Konkurrenz?

Die reine Zahl ist nicht alles. Wie du auf Kritik reagierst, lesen Interessenten mit und ziehen daraus ihre Schlüsse. Ein Profil, das über Nacht von wenigen auf sehr viele Stimmen springt, kann umgekehrt Zweifel wecken.

Was mache ich, wenn in meinem eigenen Google-Profil gefälschte Bewertungen stehen?

Du hast drei Wege: selbst vorgehen, einen Dienstleister beauftragen oder eine Kanzlei einschalten. Der Löschguide ist der Weg für alle, die es selbst erledigen wollen — 99 € netto einmalig, kein Abo. Ob ein Eintrag verschwindet, entscheidet Google.

Dieser Artikel erklärt allgemein, wie Google-Bewertungen eingeordnet werden. Er ist keine Rechtsberatung und keine Anleitung. Ob eine Bewertung entfernt wird, entscheidet allein Google.

Anrufen: +49 89 541 935 56Freischalten