Auf dieser Seite · 8 Punkte
- 1 Was steht nach einer Betriebsübernahme noch im Google-Profil?
- 2 Warum ein Eintrag aus der Zeit des Vorgängers den neuen Inhaber trifft
- 3 Betriebsübergaben sind ein Alltagsvorgang, kein Sonderfall
- 4 Antworten statt schweigen: was du unter einer alten Bewertung sagen kannst
- 5 Anrufe, die dir nach der Übernahme das Löschen alter Bewertungen anbieten
- 6 Drei Wege, gegen eine alte Bewertung nach dem Inhaberwechsel vorzugehen
- 7 Was Löschguide für einen frisch übernommenen Betrieb enthält und kostet
- 8 Weitere Fragen
Was steht nach einer Betriebsübernahme noch im Google-Profil?
Nach einer Betriebsübernahme finden neue Inhaber im Google-Profil oft Einträge aus der Zeit davor. Sie beschreiben Personal, Öffnungszeiten und Abläufe, die es so längst nicht mehr gibt. Sichtbar ist trotzdem ein Schnitt neben dem Namen, den heute du trägst.
Der erste Blick eines Kunden geht auf diese Sterne, nicht auf das Übergabedatum. Ein Gast liest den Text über die kalte Suppe von 2021 und weiß nicht, dass die Küche seit einem Jahr eine andere ist. Für ihn ist es einfach dein Lokal.
Hinweis: Darauf, dass alte Einträge mit dem Wechsel von selbst verschwinden, kannst du dich nicht verlassen. Ob eine Bewertung entfernt wird, entscheidet allein Google. Was du selbst in der Hand hast, sind zwei Dinge: was du öffentlich antwortest und ob du einen Eintrag überhaupt beanstandest.
Warum ein Eintrag aus der Zeit des Vorgängers den neuen Inhaber trifft
Ein alter Eintrag wirkt heute weiter, weil Bewertungen vor einer Entscheidung gelesen werden. Wer einen Betrieb sucht, schaut auf Sterne und auf die letzten Texte, bevor er anruft oder hineingeht. Dass die Kritik einem Vorgänger galt, steht dort nirgends.
Für einen Übernehmer ist das bitter. Du hast investiert, Personal eingearbeitet und Abläufe umgestellt. Trotzdem startest du mit einem Schnitt, den jemand anderes hinterlassen hat.
Der Schaden zeigt sich selten als einzelne Zahl. Er steckt in Anfragen, die nicht kommen, und in Kunden, die sich für den Betrieb zwei Straßen weiter entscheiden. Wie sich so ein Eintrag rechnerisch auswirken kann, steht in Was kostet eine schlechte Google-Bewertung deinen Betrieb?.
Antworten statt schweigen: was du unter einer alten Bewertung sagen kannst
Eine öffentliche Antwort ist der Teil, der sofort dir gehört. Du kannst sachlich schreiben, dass der Betrieb seit einem bestimmten Zeitpunkt in neuen Händen liegt und was sich seitdem geändert hat. Das liest nicht nur der Verfasser, sondern jeder, der später vorbeischaut.
Reagiere zeitnah, aber nicht überstürzt. Eine Nacht darüber schlafen kostet nichts und nimmt der Antwort die Schärfe. Alte Kritik lässt sich außerdem als Hinweis auf Schwachstellen lesen, die du gerade erst geerbt hast.
Halte Rückmeldungen fest und ordne sie grob nach Themen. Tauchen dieselben Punkte immer wieder auf, ist das eine Aufgabenliste für die ersten Monate. Worauf es beim Tonfall einer Antwort ankommt, steht in Öffentlich auf Google-Bewertungen antworten.
Anrufe, die dir nach der Übernahme das Löschen alter Bewertungen anbieten
Angebliche Google-Mitarbeiter rufen Betriebe an und bieten an, negative Bewertungen über eine Kanzlei entfernen zu lassen. Die Anrufer haben die Einträge mutmaßlich selbst verfasst oder beziehen sich auf vorhandene. Nach dem Telefonat kommen ein „Leistungsnachweis“ und eine Rechnung, verbunden mit erheblichem Druck zur Zahlung.
Vor solchen Anrufen wird seit Langem gewarnt — es ist eine unseriöse Masche. Wer so angerufen wird, beendet das Gespräch am besten zügig. Gerade frisch übernommene Betriebe sind ein beliebtes Ziel, weil dort oft eine ältere Kritik im Profil steht und die Nerven ohnehin blank liegen.
Niemand kann dir am Telefon eine Löschung zusagen. Entschieden wird bei Google, nicht in einem Verkaufsgespräch.
Drei Wege, gegen eine alte Bewertung nach dem Inhaberwechsel vorzugehen
Wer nach einer Übernahme gegen einen Eintrag vorgehen will, hat drei Möglichkeiten. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie viel Zeit bei dir bleibt und wie viel Kontrolle du behältst.
- Selbst vorgehen, mit Löschguide. Du behältst alles in der Hand und arbeitest in deinem Tempo. Die Arbeit bleibt bei dir, sie ist aber überschaubar.
- Einen Dienstleister beauftragen. Die Bearbeitung liegt außer Haus, dafür gibst du den Vorgang aus der Hand. Was ein Dienstleister verlangt, erfährst du dort.
- Eine Kanzlei einschalten. Der übliche Weg, wenn es um mehr geht als um den Eintrag selbst. Was eine Kanzlei verlangt, erfährst du dort.
Eine Gegenüberstellung der Wege findest du unter Bewertung löschen lassen: selbst, per Anwalt oder per Dienstleister.
Was Löschguide für einen frisch übernommenen Betrieb enthält und kostet
Löschguide ist eine Anleitung mit drei Assistenten für Betriebe, die unberechtigte Google-Bewertungen selbst angehen. Die Assistenten heißen Begründungs-Assistent, Nachweis-Assistent und Widerspruchs-Assistent und liefern fertig formulierte Texte zum Einreichen. Gebraucht wird ein Google-Konto, Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Der Preis liegt bei 99 € netto, einmalig, kein Abo. Der Kauf gilt für beliebig viele Bewertungen, auch später wieder — praktisch, wenn nach der Übernahme mehrere alte Einträge zusammenkommen. Ein Durchlauf für bis zu zehn Bewertungen bedeutet etwa drei Minuten eigene Arbeit; wie lange Google prüft, ist damit nicht gesagt.
Bezahlt wird online über Paysera oder per Überweisung. Die Freischaltung erfolgt nach Zahlungseingang, in der Regel am selben Werktag. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht, und gegen zutreffende Kritik hilft kein Löschantrag.
Wenn du die Altlasten im Profil selbst angehen willst, siehst du auf der Startseite, wie Löschguide aufgebaut ist.
Weitere Fragen: Alte Google-Bewertungen nach Übernahme löschen | Löschguide
Werden alte Google-Bewertungen bei einem Inhaberwechsel automatisch gelöscht?
Darauf kannst du dich nicht verlassen. Ob ein Eintrag verschwindet, entscheidet allein Google. Plane deshalb lieber mit dem, was du selbst steuerst: deiner öffentlichen Antwort und der Entscheidung, ob du einen Eintrag beanstandest.
Muss ich Kritik beantworten, für die noch mein Vorgänger verantwortlich war?
Müssen musst du nicht. Eine ruhige Antwort ist aber für alle späteren Leser sichtbar und ordnet den Zeitpunkt ein. Reagiere zeitnah, aber nicht im ersten Ärger.
Jemand ruft an und bietet mir an, die alten Bewertungen zu löschen. Seriös?
Vor solchen Anrufen wird seit Langem gewarnt — es ist eine unseriöse Masche. Häufig folgen nach dem Telefonat ein „Leistungsnachweis“, eine Rechnung und Druck zur Zahlung. Beende das Gespräch am besten zügig.
Was kostet Löschguide?
99 € netto, einmalig, kein Abo. Der Kauf gilt für beliebig viele Bewertungen, auch später wieder. Bezahlt wird online über Paysera oder per Überweisung, freigeschaltet wird nach Zahlungseingang — in der Regel am selben Werktag.
Wie viel Zeit muss ich einplanen, wenn ich es selbst mache?
Ein Durchlauf für bis zu zehn Bewertungen bedeutet etwa drei Minuten eigene Arbeit. Das ist dein Aufwand, nicht Googles Bearbeitungszeit. Wie lange die Prüfung dauert, legt Google fest.
Hilft Löschguide auch gegen berechtigte Kritik aus der Zeit vor mir?
Nein. Gegen zutreffende Kritik hilft kein Löschantrag. Hier bringt dich eine sachliche öffentliche Antwort weiter, in der du den Wechsel und die Änderungen seitdem benennst.
Dieser Artikel erklärt allgemein, wie Google-Bewertungen eingeordnet werden. Er ist keine Rechtsberatung und keine Anleitung. Ob eine Bewertung entfernt wird, entscheidet allein Google.
Quellen
- IHK Region Stuttgart – Unternehmensnachfolgen in Deutschland 2026 bis 2030
- IHK Dresden – Unternehmensnachfolgen in Deutschland 2026 bis 2030
- Bitkom – Online-Bewertungen sind wichtigste Informationsquelle
- IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern – Der richtige Umgang mit Bewertungsportalen
- IHK Reutlingen – Warnung vor Anrufen zum Löschen negativer Google-Bewertungen
- IHK Reutlingen – 5 Tipps zum Umgang mit Kundenfeedback
- Stiftung Warentest – So erkennen Sie unseriöse Kunden-Rezensionen